Stüven, Otto

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Bei mir war alles anders:   Ich bekam keine Box von meinen Eltern geschenkt, sondern ich habe selbst vor mehr als 50 Jahren eine Kamera an eine junge Kunststudentin verschenkt, die ich beindrucken wollte. Das gelang mir auch, wir sind verheiratet. Mein anfängliches Interesse für die Fotografie erlosch bald, sie war einfach um vieles besser als ich.

Mein Wendepunkt kam im Jahr 2000. Ich begleitete meine Frau auf einer Fotoreise des IBM Klub nach Hamburg. Die Leute des Klubs waren so interessant, dass ich mich spontan entschloss auch Mitglied zu werden.

Und dann war da noch etwas: einer der Fotografen leitete uns an, in der Blauen Stunde zu fotografieren. Ich habe ein Feuerschiff im Hafen als Motiv genommen. Es war ein wunderschönes Farbfoto geworden ... und so hatte ich mein Thema gefunden. In den folgenden 15 Jahren habe ich mich für die Digitalfotigrafie begeistert, habe Bühnen- und Pressefotografie gemacht. 

Das ist jetzt im Alter schwieriger geworden. Doch zu den Zauberstunden des Lichts könnt ihr mich draußen noch treffen – mit Stativ natürlich.