Der Deutsche Schützenbund und seine Landesverbände nutzen das Postitionsphasenmodell zur Ausbildung seiner Trainer und Übungsleiter. Das Modell wurde für die Olympic Recurve Schützen entwickelt. Deren Bögen besitzen ein einstellbares Visier und einen sogenannten "Klicker". Der Klicker erzeugt ein Geräusch, wenn der Schütze den Pfeil eine definierte Länge ausgezogen hat und dient der Auszugskontrolle.

Hier meine Überarbeitung des Modells für Schützen ohne Visier und ohne Klicker. 

Nullstellung (stabiler STAND:
Füsse schulterbreit
Schulter / Linie Schuhspitzen zeigt zum Ziel
Becken nach hinten gekippt
Po- und Bauchmuskulatur gespannt

Pfeil auflegen, Bogen und Sehne greifen, Bogen unter leichtem Zug bringen, Griffstück drückt gegen Daumenballen

Positionsphase 1 (GRIFF):
Kopf zum Ziel gedreht
Schultern tief
Bogenarm gestreckt
Schulterblatt Bogenarm an der Wirbelsäule
Bogen zeigt Richtung Ziel, ist dabei noch ungefähr 45° nach vorne gekippt

Übergang zu PP2:
Bogen anheben, beide Hände auf Augenhöhe, leichte Spannung der Sehne halten

Positionsphase 2 (Bogen SCHULTER tief):
Schulterblatt Bogenarm fixiert
Schultern tief

Bogenschulter bewusst nach unten setzen

Übergang zu PP3:
Auszug in den Anker, Anker unter dem Kinn oder auf der Wange, Ellenbogen der Zughand noch nicht in Verlängerung zum Pfeil

Positionsphase 3 (ANKER):
rechtes Schulterblatt hat noch Abstand zur Wirbelsäule

Je nach Stand und Entfernung über, unter oder auf dem Ziel

Übergang zu PP4 (ZUG, LÖSEN):

Ziehen / Drehen des Schulterblatts zur Wirbelsäule, dadurch Drehbewegung des Ellenbogen nach hinten, passives Lösen

 

Positionsphase 4 (NACHHALTEN):
Nachhalten
Schuss verfolgen und analysieren

Nullstellung

 

liebe Jugendliche, liebe Eltern,

 

Aus Vorsicht setzen wir das Jugendtraining ab sofort aus. Nach den Osterferien werden Thomas und ich beraten, wie wir das Training durchführen. 

Bei 3D Turnieren werden Tierfiguren in unterschiedlichen Größen aus entsprechender Entfernung geschossen. Die folgendenbeiden Turniere werden im 3 Pfeil-Modus geschossen. An 28 verschiedenen Stationen schiesst man/frau bis zu 3 Pfeile auf eine Tierfigur. Nach dem 1. Treffer werden die restlichen  Pfeile nicht mehr geschossen. Die Pfeile sind deshalb entsprechend gekennzeichnet oder numeriert. Es gibt Turniere mit jagdlichen Zielen (eher kurze Entfernung, dafür Hindernisse in der Flugbahn, ungewohnte Schußpositionen,...) und sportlichen Zielen (viele weite und sehr weite Schüsse). Bei allen Turnieren wird Verpflegung angeboten, meist gibt es selbst gebackene Kuchen (Horb-Mühlen !!), Getränke und Gegrilltes. Nach dem Turnier bleiben wir oft bis zur Siegerehrung.

Für die folgende 3D Turniere haben sich Spartenmmitglieder angemeldet. Wer mitkommen möchte, meldet sich bei den Teilnehmern.

 

abgesagt:

Sonntag, 24. Mai 2020                                                     3D Turnier Reutlingen

Auschreibung:   https://3d-unter-der-achalm.de/

Das Turnier und den Parcours in Reutlingen kennen wir noch nicht. Es fahren Manuela und Martin

 

 abgesagt

Sonntag, 6. September 2020                                         3D Turnier Horb-Mühlen    

Ausschreibung: http://www.bogenschuetzen-muehlen.de/turnierkalender.html

In Horb-Mühlen waren wir nun schon einige Male. Das Turnier ist gut zu erreichen, die Organisation ist super und das Essen und die Kuchen sind sehr lecker. Es gibt 3 Abschusspflöcke, der mittlere Pflock ist für Schützen ohne Visier. Die Entfernungen sind eine Mischung aus jagdlich und sportlich.

Es fahren Manuela, Martin und Volker  

Hallo,

 

am Samstag, den 14.3.2020 biete ich ein Seminar zum Positionsphasenmodell für die Mitglieder unserer Sparte an (für  2-5 Teilnehmer).

Start 10:00

Mittagpause von 12:00 - 13:30

Ende 15:30

 

Inhalt :

Vorstellung des Modells

Übungen mit Theraband

Umsetzen in die Praxis

Einzelkorrektur

 

Interessenten melden sich an über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Der Bogen eines traditionellen Bogenschützen hat kein Visier. Aber auch ohne Visier kann man Zielen. Es gibt verschiedene Zielmethoden

  • Zielen über die Pfeilspitze
  • Zielen über das Bogenfenster

Beim intuitiven Schiessen wird hingegen nicht gezielt, stattdessen weiss der Körper durch gelernte Erfahrung wie Bogen und Pfeil auszurichten sind.  

 

Damit ich treffe, muss ich beim Zielen 2 Aufgaben lösen :

1. Wie ziele ich in die richtige Richtung ?

Dazu bringe ich das führende Auge und die Pfeilspitze oder die Kante des Bogenfensters in eine Linie parallel zum Pfeil. Dies erreiche ich zum Beispiel durch Neigen des Kopfes, bis das führende Auge über dem Pfeil steht. Oder ich nehme die Kante des Bogenfensters, welche ungefähr den gleichen horizontalen Abstand zum Pfeil hat wie auch bei geradem Kopf das führende Auge. Wenn dann der Pfeil die richtige dynamische Härte hat und die Pfeilauflage korrekt eingestellt wurde, kann ich damit recht präsize mein Ziel anpeilen. Dies gilt für Bögen mit einem stark ausgeschnittenen Schussfenster, durch das der Pfeil geradeaus Richtung Ziel fliegt.Wenn ich über die Pfeilspitze das Ziel anpeile, aber den Kopf nicht über den Pfeil neige, stimmen Blickrichtung und Flugrichtung nicht überein und ich muss entsprechend korrigieren oder schiesse als Rechtshandschütze links vorbei.

Falls ich mit einem Bogen ohne Schussfenster wie z.B. einem Langbogen oder Primitivbogen schiesse, windet sich der Pfeil um den Bogen. Er zeigt also in eine andere Richtung, als er fliegt. Dann kann ich entweder die Pfeilauflage oder das Bogenfenster nehmen (falls vorhanden). Oder ich versuche das führende Auge so zu positionieren, dass der Blick über die ausgezogene Pfeilspitze parallel zur Flugrichtung liegt. 

2. Wie bestimme ich beim Zielen den richtigen Abschusswinkel ?

Wenn ich über die Pfeilspitze visiere, gibt es eine Entfernung bei der sich das Ziel genau auf Höhe der Pfeilspitze befindet. Bei weiter entfernten Zielen muss ich dann mit der Pfeilspitze über das Ziel halten, bei näheren Zielen halte ich dementspechend unter das Ziel. Den passenden Winkel für die unterschiedlichen Entfernungen kann man durch Training verinnerlichen.

 

Meine Zielweise hat sich über die Jahre weiterentwickelt. Anfangs habe ich über die Pfeilspitze gezielt, aber den Kopf nicht geneigt. Dementsprechend musste ich mit der Pfeilspitze rechts neben das Ziel halten, um zu treffen. Vor ca. 2 Jahren fing ich an, den Kopf zu neigen und konnte nun das Ziel direkt anvisieren. Zum einen hat das meiner Halswirbelsäule nicht gefallen. Zum anderen habe ich bei Schüssen ab 30 Meter mit der Pfeilspitze das Ziel verdeckt. 

Set dem Sommer 2018 ziele ich stattdessen über das Bogenfenster. Dadurch muss ich den Hals nicht neigen und sehe bis 50 Meter mein Ziel. Allerdings lässt sich das Bogenfenster nicht ganz so präzise wie die Pfeilspitze auf ein Ziel ausrichten.

 

 

 

 

Das Training der Jugendgruppe der Bogensparte fällt am 24.1. leider aus, da beide Übungsleiter abwesend sind.

Schon im 3. Jahr besuchten wir das "Trainingslager" in Stuhlfelden in Österreich. Einiges ist so geblieben wie in den Jahren zuvor, z.B. die leckeren Abendessen bei Hans in der Schlösslstube. Anderes hat sich geändert. Der Bogenshop ist mittlerweile umgezogen, er liegt jetzt etwas ausserhalb, dafür hat er nun mehr Platz, 4 Indoor-Bahnen und ist nun ohne Mittagspause durchgehend geöffnet.

Die Parcours in Stuhlfelden und in einigen Nachbarorten wurden umgestaltet und haben uns dieses Jahr noch besser gefallen. Das Wetter war wieder super, an 16 von 18 Tagen konnten wir trainieren und haben sowohl an der Technik als auch an der Taktik gefeilt.

Jeder Parcour ist anders gestaltet, hier eine kurze Übersicht über die 2019 besuchten Parcours.

Wer wissen möchte wie man einen Nockpunkt setzt und warum manche sogar zwei Nockpunkte auf der Sehnen haben, ist herzlich zum Workshop am Mittwoch, den 11.09.2019, von 17:30 - 18:30 Uhr eingeladen.

Wer seinen Bogen tunen will, bringt bitte 3 Pfeile mit Befiederung + 1-3 Pfeile ohne Befiederung (gleicher Spine + gleiche Spitzen) mit.
Dann machen wir zusammen den Blankschafttest.
 
 
Liegt der Treffer des Blankschaftes oberhalb der im Vorfeld geschossenen Pfeilgruppierung (befiederte Pfeile) ist der Nockpunkt zu tief. Liegt der Treffer des Blankschaftes unterhalb der im Vorfeld geschossenen Pfeilgruppierung (befiederte Pfeile) ist der Nockpunkt zu hoch. Die jeweilige Anpassung des Nockpunktes auf der Sehne erfolgt in Millimeterschritten!

Der Test wird solange wiederholt, bis der unbefiederte Pfeil entweder direkt in der Gruppe der befiederten Pfeile oder in unmittelbarer Nähe der geschossenen Pfeilgruppierung liegt.


Interessenten melden sich bitte bei Martin, Treffpunkt ist an der Gerätehütte auf dem Bogenplatz.

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